Spielplatzentwicklungskonzept
der Stadt Nordhausen

Die Stadtverwaltung Nordhausen hat in Abstimmung mit dem Stadtrat das Leipziger Büro Spiel.Raum.Planung beauftragt, ein Spielplatzentwicklungskonzept für die Stadt Nordhausen zu erarbeiten. Ziel ist es, zu beschreiben, wie unter Berücksichtigung der demographischen Entwicklung und der Stadtentwicklung ein vielfältiges Angebot an Spiel- und Freizeitanlagen für die nächsten 15 Jahre entwickelt und unterhalten werden kann. Dabei ist die Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger ein wesentlicher Bestandteil.

Spielplatzumfrage

Im Frühsommer 2011 führte die Stadtverwaltung Nordhausen eine Spielplatzumfrage durch. Es wurden zwei verschiedene Fragebögen an Kindergärten und Schulen verteilt: einmal für Erwachsene, Eltern bzw. Großeltern und Fragebögen für Kinder, die schon schreiben können. Die Fragebögen standen außerdem zum Download zur Verfügung. Von den ca. 2.200 verteilten Fragebögen konnten 368 ausgefüllte Bögen ausgewertet werden. Die Beteiligung lag demnach bei fast 17 %.

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Der Stadtparkspielplatz wurde aufgrund des dringenden Sanierungsbedarfes und hohen Nutzungsdruckes zum Zeitpunkt der Umfrage bereits umgestaltet und erweitert.


Ergebnisse der Umfrage

Bei der Frage nach der Lieblingsspiel- und Freizeitanlage ergaben sich folgende Top 4-Spielplätze: Petersberg-„Ritterburg“, Stadtpark, Promenade, Am Töpferwege/Am Handwege (Wohngebiet „Neu-Ost“).

Auf die Frage „Was muss verbessert werden?“ wurden neben der Sauberkeit und Sicherheit auf den Spielplätzen häufig die Erweiterung der Angebote insbesondere für andere Ziel-/Altersgruppen gewünscht. Ganz oben auf der Wunschliste stehen Klettergeräte, Ballspielplätze, Sportmöglichkeiten, Skateranlagen, Wasserspielanlagen und die Klassiker Schaukeln und Rutschen.

Die Erwachsenen wurden u. a. im Zusammenhang mit sogenannten „Trimm-Dich-Pfaden“ befragt. Zwei Drittel würden einen solchen Fitness- und Bewegungspark in moderner Ausprägung in Nordhausen selbst zur Ertüchtigung nutzen. Weitere 25 % finden die Idee auch gut, würden es aber eher nicht selbst nutzen.

Die detaillierten Ergebnisse stehen jetzt zum Herunterladen zur Verfügung.

Die Umfrage erhebt zwar nicht den Anspruch der Repräsentativität, so Umweltamtsleiter Steffen Meyer. „Jedoch zeigen die Ergebnisse in der Summe deutliche Tendenzen auf, die für die Weiterentwicklung unserer Nordhäuser Spielkultur von Bedeutung sind und werden bei der Erarbeitung des Spielplatzentwicklungskonzeptes berücksichtigt.“

Wie geht es weiter?

Der Entwurf des Spielplatzentwicklungskonzeptes soll Anfang 2012 mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern, insbesondere auch Kindern, im Rahmen eines zweiten „WerkStadt-Gespräches“ diskutiert werden. Ziel ist ein Beschluss des Spielplatzentwicklungskonzeptes durch den Stadtrat bis Mitte des Jahres 2012.